Informationen zu Infrarotheizung / Wandheizung

Willkommen bei dem Thema Infrarotheizung und Wandheizung

Wegen ihrer Flexibilität, ihrer angenehmen Wärme und ihrer Energieeffizienz besitzen eine Infrarotheizung und eine Wandheizung ein breites Einsatzspektrum. Dabei gehört die Infrarotheizung, die auch Dunkel- oder Hellstrahlersysteme genannt werden, zu den Wärmequellen- beziehungsweise Strahlungsheizungen.

Die Infratotheizung im Vergleich

Die Grundlage der besonderen Wirtschaftlichkeit einer Infrarotheizung / Wandheizung ist das Wärmeprinzip Infrarot. Dabei handelt es sich um einen Bereich des elektromagnetischen Spektrums. Infrarotstrahlen besitzen die Eigenschaft, nur die Körper zu erwärmen, auf die sie strahlen. Beziehungsweise es werden solche Körper erwärmt, die Infrarotstrahlung absorbieren, wobei die Luft nicht dazu gehört. So kann man also mit Fug und Recht behaupten, dass Infrarotstrahlen (und somit die Infrarotheizung ) ähnlich wie das natürliche Wärmeprinzip der Sonne funktionieren.

Hier können Sie den wissenschaftlichen Forschungsbericht der Techn. Universität Kaiserslautern herunterladen, in dem wissenschaftlich aufgezeigt wird, dass sich bei richtiger Anwendung einer Knebel - Infrarotheizung bezüglich Energieverbrauch und CO² Bilanz Vorteile ergeben.

Die Wärmeübertragung der Infrarotheizung

Somit erfolgt die Wärmeübertragung bei einer Wandheizung direkt. Damit unterscheidet sich die Infrarotheizung von der so genannten Konvektionsheizungen, welche die Umgebungsluft erwärmen. Gerade in hohen Räumen erweist sich diese Heizungsart allerdings als sehr unrentabel. Auskunft über die Effizienz und Qualität einer Infrarotheizung gibt das Verhältnis von Infrarot und Konvektion. Dabei soll das Ziel erreicht werden, dass der konvektive Verlust, also die aufsteigende Warmluft, so niedrig wie möglich gehalten wird. Ein Charakteristikum effizienter Infrarotsysteme ( Infrarotwellenheizungen ) sind hohe Rohtemperaturen, weil der Infrarotanteil von der Temperatur der Wärmequelle abhängig ist.

Durch den Strahlungswirkungsgrad nach der DIN EN in 416-2/419-2 bestimmt man die Effizienz einer Infrarotheizung. Dadurch kann errechnet werden, wie viel der in die Heizung gesteckten Energie auch tatsächlich beim Menschen ankommt. Als sogenannte Methode B ist die Methode des Strahlungswirkungsgrades in dieser Norm festgeschrieben. Dunkelstrahler mit Strahlungswirkungsgraden von 45 bis 80% kann man auf dem Markt finden. Dass gegenüber herkömmlichen Warmluftheizungen Einsparungen beim Primärenergieverbrauch von bis zu 50% realistisch sind, dahingehend sind moderne Infrarotheizungs-Systeme heutzutage optimiert.

Dass der Dunkelstrahler durch geschlossene Verbrennung Hitze erzeugt, ist der wesentliche Unterschied zwischen Dunkel- und Hellstrahler. Möglich ist hier eine Abführung der Abgase durch Schornsteine. Beim Hellstrahler können Schornsteinfegerkosten beziehungsweise Installationskosten eingespart werden, da eine Abführung der Abgase bei den Hellstrahlern nicht vonnöten ist.

Aus Abgasabführung, Reflektoren, Rohren, einem Ventilator und einem mit Flüssiggas oder Erdgas gespeisten Brenner bestehen im wesentlichen Dunkelstrahler. Auf zirka 300 bis 550 C wird die Oberfläche der Rohre durch die bei der Verbrennung entstehenden Abgase erhitzt. Überwiegend in Form von Strahlung wird die Wärme aufgrund der dort vorherrschenden hohen Temperaturen nach außen gegeben. Den für die Verbrennung benötigten Druck erzeugt der Ventilator, der sich am Anfang beziehungsweise am Ende des linearen oder U-förmig gebogenen Strahlungsrohres befindet. Um die Infrarotstrahlung dieser Heizungsart in den Aufenthaltsbereich des Menschen zu lenken, werden auf der oberen Seite Reflektoren eingebaut, da die Wärmestrahlung der Stahlrohre in alle Richtungen ausgesendet wird. Konvektive Verluste können minimiert und damit die Effizienz des Infrarotstrahls der Infrarotheizung gesteigert werden, wenn die Reflektoren wärmegedämmt sind.

Auch bei den so genannten Hellstrahlern findet unmittelbar eine Verbrennung mit Erdgas beziehungsweise Flüssiggas statt. Die Hellstrahler verdanken ihren Namen der an den Geräten sichtbar stattfindenden Verbrennung. Oberflächentemperaturen von bis zu 950 C werden bei der Verbrennung erreicht. Über Reflektoren wird dann die dabei freigegebene Infrarotstrahlung verteilt. Die Verbrennung findet auf Keramikplatten statt, auf die ein Teil der Strahlung zurückgeleitet wird. So kann man die erzielbare Wärmeenergie nach oben schrauben. Da für Hellstrahler keine Installation eines Abgassystems notwendig ist, und nur für eine bestimmte Menge Frischluft gesorgt werden muss, sind Hellstrahler umweltfreundlicher als Dunkelstrahler.

Aber nun weiterhin viel Spass bei weiteren Informationen zu Infrarotheizung und Wandheizung.

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