Informationen zu Elektroheizung und deren Einsatzgebiete

Elektroheizungen - eine Alternative ?

Um zu sehen wie eine Elektroheizung funktioniert, sollte man sich ansehen wie einen Elektroheizung hergestellt wird.

Herstellung der Schamotte-Speichersteine

Dazu wird ein Gemisch aus mineralischen Grundstoffen bei Temperaturen von 1.000 bis 1.500 °C gebrannt. Hierbei werden die Steine geformt und mit Heizleitern aus hochwertigem Chromagan bestückt, die durch den Brennvorgang luftdicht mit den Schamottesteinen verbunden werden. Diese Heizleiter münden in einem Kontakt, an dem bei der Inbetriebnahme das Stromkabel angeschlossen wird.

Fertigung der Verkleidung

Die Stahlblechverkleidung wird mit einem durchgehenden Rippenblech verschweißt. Diese Baugruppe wird gemeinsam mit den Seiten- und Abdeckblechen im Pulverbeschichtungsverfahren eingefärbt. Dabei wird der Pulverlack elektrostatisch auf den zu beschichtenden Untergrund aufgesprüht und dann eingebrannt. Mit Elektroheizungen profitieren Sie von einer Stahlblechverkleidung, die stärker ausgelegt - und somit recht robust sind. Endmontage.

Anschließend werden die Verkleidung, die Schamotte-Speichersteine und Temperaturwächter mit einem hitzebeständigen Silicon verklebt. Dann werden die Speichersteine verkabelt und eine weitere Stahlblechverkleidung mit der Unterverkleidung verschraubt. Zum Schluss erfolgt die Montage der Seitenteile und der Abdeckung.

Eine Elektroheizung regulieren Sie gemäß Ihren individuellen Komfortansprüchen: Das Spektrum an Thermostaten reicht von der manuellen Regulierung bis hin zum programmierbaren Digital-Funkuhr-Thermostat. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Modelle und Ihre Funktionen.

Das Einbauthermostat

Dieses Thermostat wird in das seitliche Stahlgehäuse Ihrer Heizung montiert. An diesem Thermostat schalten Sie das Gerät ein und aus und stellen die gewünschte Raumtemperatur ein. Der integrierte Fühler misst die Temperatur im Raum kontinuierlich und schaltet das Gerät je nach Bedarf an oder aus. Die Stromzuleitung erfolgt bei Überputzmontage über ein Kabel mit Schutzkontaktstecker. Bei Unterputzmontage wird der Elektroflächenspeicher direkt an den Stromkreislauf Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung angeschlossen.

Das Steckerthermostat

Dieses Thermostat stecken Sie in die Steckdose, die Ihren Elektroflächenspeicher mit Strom versorgen soll. Dort regulieren Sie die gewünschte Raumtemperatur, die von Fühlern überwacht wird. Dank integriertem Frostschutz regelt das Steckerthermostat Ihre Heizung ab 5° C Raumtemperatur automatisch.

Das Raumthermostat

Das Raumthermostat wird über eine Ober- oder Unterputzleitung mit dem Heizkörper verbunden. Die Funktion gleicht ansonsten dem Einbauthermostat.

Das Uhrensteckerthermostat

Hierbei handelt es sich um eine Kombination von Thermostat und Schaltuhr, welche die Heizung zu den von Ihnen programmierten Zeiten an- und abschaltet. Die Programmierung selbst wird über Steckreiter am Thermostat vorgenommen. Neben Ihrem Individualprogramm verfügen Sie über die Standardprogramme "permanent absenken" und "permanent aufheizen", um z. B. längere Urlaubsabwesenheiten oder ähnliches optimal regulieren zu können.

Nachtspeicherheizung

Die Nachtspeicherheizung wird über den Strom versorgt. Und dieses ist es, was in der letzten Zeit immer wieder zu Diskussionen um diese Heizvariante gesorgt hat. Denn sollten mit der Einführung dieser die Kraftwerke auch nachts ausgelastet werden, so ist in den letzten Jahren der Ruf nach geringeren Stromaufwendungen groß geworden. Bei dem Strom handelt es sich um den sonst eher selten genutzten Nachtstrom, der in der Heizanlage dann bis zum Verbrauch gespeichert wird. Und dieser ist nicht selten der, der am günstigsten erhalten werden kann. Zum Speichern werden Stoffe eingesetzt, die eben den Strom so lange speichern, und erhalten, wie er dann als Wärme wieder abgegeben werden kann.

In der Regel wird hierfür Wasser verwendet. Aber auch Magnesit oder Paraffin unterstützen die Speicherung des Stroms, sodass die Speicherkerne erhitzt werden können. Und der erhitzte Speicherkern ist es, der dann die Wärme am folgenden Tag abgeben wird. Wichtig ist es zu wissen, dass bei den Geräten einen Tag im voraus die Temperatur für den folgenden Tag bestimmt werden muss, der aus der Heizung herauskommen wird. Somit wird jeden Tag eine neue Einstellung erforderlich sein, wenn es durch Temperaturschwankungen eben angesagt ist, dass eine höhere oder niedrigere Temperatur bestehen soll. Die Nachtspeicherheizung speichert eben in der Nacht die Wärme, die am kommenden Tag dann abgegeben werden soll. Wenn es widererwartend zu kühl ist, erfordert das Nachheizen höhere Kosten, weil dann meist kein Überbleibsel des gespeicherten Stromes mehr da ist. Eine Zentral Nachtspeicherheizung ist eben mit einem Kessel ausgestattet und mehreren Wasserbehältern, indem sich das Wasser für die Heizungsanlage befindet, sodass der Heizkörper, welcher meist ein sehr großes Gerät sein wird, auch die Wärme erhalten kann. Zudem kann über die zentrale Anlage auch der Durchlauferhitzer betrieben werden, sodass der Verbraucher auch mit warmen Wasser versorgt werden kann.

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